Plakat_5

[5. Kabarettprogramm]

„Sind wir noch zu retten!?“

 

Sind wir noch zu retten!? Diese Frage haben wir uns nach mehr als drei Jahren Kabarett selbst einmal gestellt. Nach einer nicht unmerklichen Pause können wir diese Frage mit „Ja“ beantworten, aber wie sieht es mit dem Rest der Gesellschaft aus. Ein Schnitt hier zur rechten Zeit vertreibt alle Unmündigkeit., oder so ähnlich. In Zeiten wo mann/ frau die gesamte Rente für eine Packung Aspirin oder die letzte Generaluntersuchung beim Hausarzt opfern muss, ist diese Art der Fragestellung schon angebracht. Doch ungeachtet dieser nationalen Tollhaus- Entwicklung, geschehen auch noch kommunale Zeichen und Wunder. So kann nach 14 Jahren Wiedervereinigung nun auch die Mauer in Burg fallen, oder fallen nur einige aus ihrer gesellschaftlichen Rolle. Wenn Terrorismus und Folter – zwar noch nicht auf Landesebene – scheinbar wieder ein gängiges Mittel der Politik werden, was ist dann mit dem Volk? Das Volk, wer war das noch gleich, die drüben wie hüben, oder doch die Deutschen. Aber bitte ohne Nationalstolz, der ist ja „recht“ konservativ, wenn man mal von Bayern absieht. Aber vielleicht geht uns doch noch ein Licht auf, wenn nachts in Jugendclubs und Kreisstädten die Lichter aus und die jungen Menschen in die ziellose Nacht gehen, oder sind wir hier auch nicht zu retten.

 

Pressestimmen:
„Reflektion und Kritik aktueller Themen, aber vor allem der Mut, dergleichen öffentlich zur Sprache zu bringen, das ist Programm bei den CAT- stairs.“

„Vor vollem Haus haben die jungen Kabarettisten wieder einen gehaltvollen Abend auf die Beine gestellt, der mit viel Witz, jeder Menge Satire und subtilen Andeutungen nicht nur herzhaftes Lachen, sondern auch so manches mal Nachdenklichkeit forderte.“
Volksstimme am 17. Mai 2004

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