Plakat_17

[17.Programm]

„Es sind immer die Andern.“

 

Es sind immer die Andern, oder nicht? Wer denkt das nicht auch ab und an? Und lädt somit die Verantwortung gern mal auf die Masse ab, die dann breit ist. Ist das schlimm? Nein!? Denn die Andern tun es doch auch. Aber so wird sich nichts ändern. Denn was die Andern ändern, ändert doch nichts für einen selbst. Oder? So trägt man allerdings auch keine Verantwortung, wenn etwas schief geht. Und Schieflagen gibt es derweil viele. Doch Schuld sind immer die Andern und schulden die uns dann nicht etwas? Die Politik schuldet den Wählern eigentlich Wahrhaftigkeit. Dennoch zahlen sie ihre Schuld nur mit der Wahrhaftigkeit Anderer zurück. Kann es Gerechtigkeit geben, wenn es immer der Andere war? Wer wird dann bestraft? Am Ende nur das Opfer. Aber keiner opfert sich auf, um Verantwortung für Taten zu übernehmen. Dabei scheinen sich auch Unternehmen zu übernehmen. Porsche will VW schlucken und verschluckt sich beim Runterwürgen des Andern und steht spontan vorm Untergang. Und wenn Bohrinseln untergehen, geht keiner, der es müsste – oder nur viel zu spät. Und dabei gilt die Devise: Wer Andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. Das dachte man wohl auch bei Stuttgart 21. Wer hätte geahnt, dass solch ein Projekt soviel Tiefgang hat? Doch wenn Andere graben, werden wieder Andere verhaftet. Die Haftung dafür übernimmt scheinbar keiner, weil Verantwortung wie Dreck in einer Teflonpfanne haftet. Nämlich gar nicht! Aber wer sind eigentlich die Andern? Haben Sie die schon gesehen? Die Andern sind uns doch immer fremd und was fremd ist, ist anders. Aber wer integriert die Andern? Und so kriegt der schwarze Mann eben wieder selbigen Peter. Aber den haben noch über 6 Millionen Andere, die sich fröhlich frei durch das Leben hartzen. Andere wollen immer nur unser Bestes. Doch drängt sich da die Frage auf, wann wir es bekommen? Doch weiß das einer oder weiß es Keiner? Und gehört Keiner zu den Andern? Also muss Keiner, an allem Schuld sein. Die uns regieren sind es jedenfalls nicht – zumindest sagen sie das. Und gewählt haben will sie auch Keiner. Selbst war man immer für die Andern, also die, die anders sind als die Andern. Doch was bleibt am Ende? Alle lachen über die Andern, aber zu wenige über sich selbst. Aber wann ist es zu ernst, um komisch zu sein? Jeder ist seines Glückes Schmied, und die Andern sind der Ambos oder der Hammer. Doch sind die Andern nicht immer . . . WIR?

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