Paul Weigl am 23.03. in Magdeburg

Er gilt in der Poetry-Slam-Szene als der Performancekünstler schlechthin. Mit vollem Einsatz aller Stimmbänder, gestenreicher Mimik und schier unglaublichen Verrenkungen seiner Gliedmaßen lebt er seine Texte auch körperlich voll aus. Ein literarischer Orkan auf der Bühne. Um Paul Weigl einmal zu hören, muss man nicht im selben Raum mit ihm sein. Aber man sollte. Denn der Wahlberliner, der durch seine bayerischen Wurzeln am eigenen Leibe in der Hauptstadt erfahren musste, wie sich Ausländerfeindlichkeit anfühlen kann, schwadroniert mit seiner Mimik und Gestik genauso wie mit seiner facettenreichen Stimme und Sprache gegen alles, was sich in seinem Soloprogramm „DeGenerationskonflikt“ im selben S-Bahn-Abteil tummelt. Dabei erläutert er so geist- wie gestenreich, warum die Deutschen in einem erneuten Weltkrieg garantiert als erste sterben werden, warum Peter Jackson der mieseste Regisseur aller Zeiten ist und warum Vegetarier die größten Massenmörder auf Erden sind.

Termin:           23. März 2017
Beginn:           19.30 Uhr
Spielstätte:      Kabarett „… nach Hengtsmanns“, Breiter Weg 37, 39104 Magdeburg
Karten:            0391 / 40 25 540

VATERSCHAFTSKLAGEN

Am gestrigen Donnerstag wohnte eine kleine Delegation unseres Ensembles der Premiere des neuen Dreierprogramms der Familien Hengstmann in der Landeshauptstat bei. Frank, Sebastian und Tobias Hengstmann begeisterten mit Wortspielen, Slapstick und fundierten Statements. Solch Kabarett darf es des Öfteren zu sehen geben.

Gedenken zum 27. Januar

Im Jahr 1995 erklärte der damalige Bundespräsident Roman Herzog den Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau (27. Januar 1945) zu einem „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“. „Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen. Es kann geschehen, überall“, schreibt der Auschwitz-Überlebende Primo Levi. Und genau darum, weil es „geschehen ist“ und…

In der Lausitz

Gestern startet das Kabarett-Treffen der Studiosi ganz offiziell. Mit einem genialen Abend im Cottbusser Staatstheater wurde das Festival eröffnet. Und auf der Bühnen standen auch der Herr Vogt und der Herr Patté . . . zumindest auf den zweiten Blick. Zusammen mit den Kabarettkollegen Thomas Paul Schepansky, Erik Franzke und Tilman Lucke wurde eine Tanznummer…